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Garderobe

Ein Strickpolo als Alternative zum Hemd

Ein Kragen mit weicherem Rumpf passt dort, wo ein gewebtes Hemd zu glatt oder streng wirkt.

Helles Strickpolo mit abgesetztem Kragen

Geschlossen und offen beurteilen

Ein Strickpolo bietet einen Kragen ohne den vollständigen Aufbau eines gewebten Hemdes. Es kann mit Stoffhosen, unter einer Jacke oder allein zu Jeans funktionieren. Bevor du es als universellen Ersatz betrachtest, prüfe den Ausschnitt. Manche Kragen liegen mit einem offenen Knopf ruhig, andere spreizen sich weit oder rollen sich an den Kanten. Probiere genau die Variante, die du später tragen möchtest.

Die Knopfleiste sollte einigermaßen flach liegen und sich nicht über der Brust auseinanderziehen. Passt der Rumpf, während die Öffnung spannt, vergleiche einen anderen Schnitt. Eine größere Größe kann helfen, lässt Ärmel und Saum aber vielleicht stärker hängen als gewünscht. Kragen, Brust und Bund gehören deshalb gemeinsam in die Beurteilung und nicht in drei voneinander getrennte Entscheidungen.

Die Aufgabe des Saums klären

Ein Rippbündchen kann das Polo wieder zum Körper führen und darüber etwas Stoff aufbauschen. Das unterscheidet sich von einem gerade frei fallenden Saum. Keine Lösung ist für jedes Outfit besser. Bei höher sitzenden Hosen hält ein kürzerer gerippter Abschluss den Bund sichtbar. Über tiefen Jeans kann er beim Vorbeugen dagegen mehr vom Hosenbund freilegen als beabsichtigt.

Möchtest du das Polo einstecken, teste es vor dem Kauf. Kräftiger Strick am Bund kann unbequem werden, und eine enge Rippenkante zeichnet sich möglicherweise unter hellen Hosen ab. Ein feinerer Strick ist dafür manchmal einfacher. Prüfe trotzdem Deckkraft und Gefühl, statt dünnen Stoff automatisch als passend einzustufen. Auch die Weite der Hose verändert das Ergebnis.

Die übrigen Teile ruhig halten

Ein marineblaues Polo mit grauer Hose ist ein zurückhaltender Anfang. Creme mit Braun erzeugt einen weicheren Kontrast, ein dunkles Polo mit heller Baumwollhose wirkt auch ohne Muster deutlich. Die gestrickte Oberfläche liefert bereits Struktur. Ein zusätzliches kräftiges Muster ist eine Möglichkeit, aber keine notwendige Ergänzung, damit die Kombination interessant aussieht.

Unter einem Sakko sollte der Kragen nicht mit dem Revers kämpfen. Ohne Jacke werden Ärmellänge und Öffnung am Oberarm wichtiger. Ein Strickteil, das nur mit sorgfältig von Hand gelegten Ärmeln gut aussieht, kann im Alltag lästig werden. Setze dich hin, stehe wieder auf und lasse es von selbst zur Ruhe kommen. Erst dann lässt sich die tatsächliche Form zuverlässig beurteilen.

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